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Feuerbeschau

In den Monaten Oktober und November wird die Gemeinde die ihr gesetzlich durch die „Verordnung über die Feuerbeschau (FBV)“ vorgeschriebene Feuerbeschau durchführen lassen.

Die Feuerbeschau ist eine Maßnahme des vorbeugenden Brandschutzes, die der Verhütung von Brandgefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum und Besitz dient. Sie erstreckt sich auf Gebäude, insbesondere Sonderbauten nach Art. 2 Abs. 4 der Bayerischen Bauordnung und sonstige Anlagen und Gegenstände, bei denen Brände erhebliche Gefahren für Personen oder außergewöhnliche Sach- oder Umweltschäden zur Folge haben können oder bei denen konkrete Anhaltspunkte auf erhebliche Gefahren hinweisen.

Dies wird durch den Gesetzgeber, u.a. bei Gaststätten, Beherbergungsbetrieben, sozialen Ein-richtungen, Versammlungsstätten, Verkaufsstätten und Gewerbebetrieben als gegeben angesehen. Normale Wohngebäude sind in der Regel nicht Gegenstand einer Feuerbeschau.

Die Gemeinde wird in diesem Zusammenhang auch sämtliche eigenen Gebäude begutachten lassen.

Durchgeführt wird die Feuerbeschau durch einen externen Gutachter und Vertretern der Gemeinde; sie ist für die Betroffenen kostenlos.

Die betroffenen Eigentümer erhalten ca. zwei Wochen vor dem geplanten Termin ein Anschreiben der Gemeinde mit den weiteren Einzelheiten.