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Siedlergemeinschaft Schönberg-Schöfweg: Seit 10 Jahren in festen Händen

Vor gut zehn Jahren wurde die Siedlergemeinschaft Schönberg zu dem auch die Ortsgruppe Schöfweg gehört, als Ortsverband des Verbandes Wohneigentum gegründet. Und so konnte Vorsitzender Johann Resch zur diesjährigen Hauptversammlung den Gründungsmitgliedern die Ehrennadel für zehnjährige Mitgliedschaft überreichen

Viele der Geehrten sind auch in der aktuellen Vorstandschaft des Ortsvereins aktiv. Geehrt wurde Manfred Duschl, Hildegard Boxleitner, Josefine Hochstraßer, Albert Preißer, Roswitha Preißer, Maria Resch und Josef Sager. Den verhinderten Mitgliedern Ida Biebl und Peter Siegert, auf dessen Initiative die Ortsgruppe gegründet wurde, bekommen die Urkunde zu passender Gelegenheit überreicht. Nachdem der Vorsitzende die Ehrungen vorgenommen hatte, ergriff sein Stellvertreter Manfred Duschl das Wort und erinnerte an die Gründung von vor zehn Jahren: „Es ging hin und her und war schwer, einen Vorsitzenden zu finden. Hans Resch hat sich schließlich bereit erklärt und leitet den Verband immer noch.“ Er dankte im Namen aller Mitglieder für dessen Arbeit. Verbunden mit der Hoffnung, dass sie seiner Gesundheit zuträglich sei, überreichte er dem Vorsitzenden neben der Ehrennadel und Urkunde für zehnjährige Mitgliedschaft auch eine Flasche Bärwurz.

In seinem Bericht blickte Johann Resch auf das abgelaufene Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten zurück. Er forderte die fast 40 Mitglieder auf, sich für die Mitgliederwerbung stark zu machen. Im folgenden Jahr werden gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein zwei Ausflüge angeboten, einmal zum Mondsee und Wolfgangsee und einmal in einen Biogemüsebetrieb nach Kirchweidach.

Bürgermeister Martin Pichler dankte dem Verein für seine Arbeit und die Vertretung der Interessen der Eigentümer von Wohngebäuden. Er berichtete von der Entscheidung des Gemeinderates, die bisherige Regelung zum Verbrennen von Gartenabfällen aufzuheben. Die neue Bayerische Luftreinhalteverordnung verbiete das Verbrennen nun vollständig, so dass eine abweichende kommunale Regelung ungültig sei. „Holzige Abfälle müssen in die Kompostieranlagen gebracht werden“, so der Bürgermeister, „für Fragen und Ausnahmen, hauptsächlich im Bereich der Land- und Forstwirtschaft ist nicht mehr die Gemeinde sondern das Landratsamt zuständig.“

Der Bezirksvorsitzende des Verbandes Wohneigentum Bernd Zechmann berichtete von den aktuellen Themen der Verbandsarbeit. Mit dem Ziel, die Straßenausbaubeiträge per Online-Petition zu Fall zu bringen, sei man zwar gescheitert, doch habe der Landtag das Problem aufgegriffen und das Kommunalabgabengesetz so geändert, dass die Kommunen mehr Gestaltungsspielraum hätten. So könne man die Straßenausbaubeiträge auf größere Bereiche umlegen. „Wir erachten trotzdem die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen als nicht gerecht, da der unterschiedlichen Nutzung der Straßen nicht Rechnung getragen wird. Wir haben ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das die bestehende Regelung auf Verfassungskonformität überprüft“, so der Bezirksvorsitzende. In der Bezirksgeschäftsstelle kümmert sich nun eine neue Geschäftsführerin um die Belange des Verbandes. Tanja Seitz, die von Montag bis Donnerstag in der Geschäftsstelle tätig ist, stellte sich der Versammlung vor.