Artikel Schöfweg

32 Jahre für die Kläranlage

„Max Reith hat sich um das Abwassersystem gekümmert, als sei es sein eigenes“, fasste Innernzells Bürgermeister Josef Kern das Engagement des Klärwärters zusammen.Nun wurde der Klärwärter in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Gemeinden Innernzell und Schöfweg wurde im Feuerwehrhaus Hilgenreith gefeiert.

Bürgermeister Josef Kern (links) und sein Schöfweger Amtskollege Martin Geier (rechts) sowie Adolf Hackl von der Verwaltungsgemeinschaft gratulierten Max Reith (2. von links) zu Ruhestand.

Als Max Reith vor 32 Jahren beim damaligen Abwasserzweckverband Obere Ilz begann, wurde die Abwasserversorgung gerade aufgebaut. Reith hatte bei Siemens in München seine Lehre zum Elektromechaniker gemacht und dort gearbeitet. Nach fast zwei Jahrzehnten als Pendlers war die Stelle eine Chance, in die Heimat und zu seiner Familie zurückzukehren. Und in Innernzell waren seine Kenntnisse sehr gefragt, denn es galt, die elektrischen Anlagen und Regeltechniken zu erstellen und zu warten. „Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, von Elektroarbeiten bis zum Gras mähen konnten wir uns diese frei einteilen.“ Freilich gehörte auch der Bereitschaftsdienst hinzu. Max Reith erzählt: „In Zeiten des Zweckverbandes bin ich in schweren Gewitternächten über 100 Kilometer gefahren, um die ganzen Störungen zu beheben.“ Dennoch fiele es ihm jetzt nicht leicht, sich von seiner Arbeitsstelle und den ganzen Kollegen zu verabschieden. Aber auch Bürgermeister Kern sah es mit einem weinenden Auge: „Die Zusammenarbeit hat immer bestens funktioniert. Deine Fachkenntnisse haben dich ausgezeichnet.“

Der Bürgermeister der Nachbargemeinde Schöfweg, die mit Innernzell die Kläranlagen gemeinsam betreibt, Martin Geier schloss sich der Rede seines Amtskollegen an, dankte dem scheidenden Klärwärter für die geleistete Arbeit und wünschte ihm und seiner Familie einen erfüllten Ruhestand.