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Breitbandausbau geht in die zweite Runde

„Ein schneller Internetzugang wird immer wichtiger. Und da darf es auch keine Rolle spielen, dass jemand nicht im Hauptort wohnt“, so Bürgermeister Martin Geier. So werden jetzt weitere Ortsteile der Gemeinde mit Glasfaserkabel erschlossen.

Bei der Vertragsunterzeichnung im Schönberger Rathaus fand er auch kritische Worte über den derzeit laufenden Ausbau und nutzte die Gelegenheit, diese Kritik an die Vertreter der Telekom Markus Münch, Privatkundenvertrieb und Josef Markl von der Telekom Technik GmbH zu richten. Dennoch lieferte der Telekommunikationsanbieter auch für die zweite Runde das günstigste Angebot. In den Ortsteilen Allhartsmais Sand, Haus, Mitterdorf, Langfurth Ost, Sonnenwald Nord und Steinberg werden 95 Haushalte mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit pro Sekunde versorgt. Dazu werden 17 Kilometer Glasfaserkabel und Mikrorohre verlegt sowie sechs Verteiler aufgestellt. „Wir danken der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, so Markus Münch. Zunächst wird bei der Telekom der Ausbau geplant. Parallel dazu wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Genehmigungen eingeholt. Spätestens in zwei Jahren sollen die Leitungen verlegt sein, an die dann die Hausanschlüsse angeschlossen werden können.

Anders als bei den Anschlüssen in stärker besiedelten Gebieten endet das Glasfaserkabel nicht an den Verteilerstationen, sondern wird bis in die Häuser gelegt. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Gebäude nicht mit Glasfaser anschließen“, erklärt Markus Münch. Für die Anschluss- und Grabungsarbeiten auf den Grundstücken fällt für den Hausbesitzer eine Pauschale von 599 Euro an.

In einem ersten Schritt werden alle betroffenen Hausbesitzer angeschrieben. Bei einer Infoveranstaltung gibt es dann Gelegenheit, offene Fragen zu klären.