Artikel Schöfweg

Warten als geschenkte Zeit

Mit einem stimmungsvollen Adventssingen und einem kleinen aber feinen Adventsmarkt startete Schöfweg in die Vorweihnachtszeit-. Die Schöfweger Engerl Julia, Regina und Franziska eröffneten den Markt. Schnell hatten die Helfer in den Buden der Schöfweger Vereine alle Hände voll zu tun.

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„Warten kann eine geschenkte Zeit sein, eine Zeit des Besinnens und Innehaltens.“ Diesen Gedanken empfahl Pfarrer Josef Huber seinen Zuhörern zum Nachdenken. Dabei solle es eine Zeit des Vorausschauens, nicht aber des Vorwegnehmens des Weihnachtsfestes sein. Die Texte, Lieder und Melodien des Adventssingens in der Schöfweger Pfarrkirche machten es den zahlreichen Zuhörern leicht, sich auf die Vorweihnachtszeit einzulassen. Von den feierlichen Stücken des Bläserquartetts mit Maria Christina Schönberger, den traditionsreichen Liedern und Melodien der Eibnschläger Sänger mit Gerhard Zöpfl bis zu den vorweihnachtlichen Gesängen des Kirchenchors mit Heidi Holler reichte das vielfältige Programm. Der Zwiegesang „Hi und do“ mit Maria Christina Schönberger und Christa Schropp, Albert Hollers einfühlsame Solostücke auf dem Horn und die amüsanten wie nachdenklichen Texte von Reinhold Schiller rundeten das Programm ab. Spätestens beim gemeinsamen Schlusslied „Tochter Zion“ war jeder von der Adventsstimmung erfasst.

Beste Voraussetzungen, um sich anschließend vor der Kirche zwischen den zahlreichen Buden des Adventsmarktes noch eine schöne Zeit zu machen. Die Schöfweger Vereine boten von süß bis herzhaft für jeden Geschmack etwas an. Oder es konnte schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk oder Weihnachtsschmuck erworben werden. Und an den zahlreichen Öfen und Feuerstellen ließ es sich auch bei winterlichen Temperaturen gut aushalten. So dankte auch Bürgermeister Martin Geier den Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Neben den Buden wurde auch der gesamte Platz für den Markt in einer Gemeinschaftsaktion adventlich geschmückt. „Wir werden jedes Jahr besser“, zog Geier ein positives Resümee.

Die Ehre, den Adventsmarkt zu eröffnen, hatte jedoch nicht das Gemeindeoberhaupt sondern die drei Schöfweger Engerl. Julia Kommorek sowie Regina und Franziska Schönberger hatten dieses Jahr die ehrenvolle Aufgabe. Gut vorbereitet von Nadine Aulinger trugen sie fehlerfrei den Prolog vor und verzauberten die Menge.

Für die kleinen Besucher ein Höhepunkt war der Besuch des Nikolauses, der neben freundlichen Worten auch ein kleines Päckchen für die zahlreichen Kinder im Gepäck hatte.

Mit der beginnenden Dunkelheit machte sich auf dem Schöfweger Marienplatz Adventsstimmung breit, verstärkt von den Klängen der Innernzeller Blasmusik. Bei der Verlosung waren noch einmal die Engerl gefragt, schließlich galt es, zahlreiche Preise an die Gewinner zu bringen.