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Bürgermeister will den Schöfweger Weg gehen

Mit dem Schöfweger Weg möchte Bürgermeister Martin Geier seine Gemeinde fit für die Herausforderungen der nächsten Zeit machen. Betriebsjubiläen, Goldene Meisterbriefe und Weiterbildungserfolge wurden durch Gratulation und Urkunden würdig gefeiert.

„Um einen Schöfweger Weg einleiten zu können, ist es notwendig, dass wir eng zusammenarbeiten, gemeinsame Ziele und Zukunftsvisionen schmieden nach den Vorgaben der lokalen Agenda 21, uns ein Leitbild geben um die künftige Entwicklung unserer Gemeinde neu aufzustellen“, formulierte Bürgermeister Martin Geier die Grundausrichtung der Gemeindepolitik in den nächsten Jahren.

In seiner Silvesteransprache im Anschluss an die Jahresschlussandacht berichtete Martin Geier von der österreichischen Gemeinde Steinbach. Dessen ehemaliger Bürgermeister berichtete in der ILE Ilzer Land von dem „Steinbacher Weg“, mit dem es gelungen war, den Abwärtstrend der Gemeinde umzudrehen und die Kommune auf Erfolgskurs zu bringen. Wichtigstes Rezept sei es gewesen, die Leute in der Gemeinde mitzunehmen und diese einzubinden. „Mit dem Beispiel des ‚ Steinbacher Weges‘ möchte ich nicht nur euch sondern auch mich selbst wachrütteln und aufzeigen, dass wir nur gemeinsam und miteinander auf eine gute oder bessere Erfolgsspur kommen“, so der Bürgermeister.

Er dankte den zahlreichen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihren Einsatz, sei es in den Vereinen oder den Hilfsorganisationen, den Betriebsinhabern für ihren Einsatz für Arbeit und Wachstum und den Menschen, die zu Hause aufopferungsvoll ihre Angehörigen pflegen.

Der Zusammenhalt der Menschen war auch das Thema der Predigt von Pfarrer Josef Huber. Er dankte den Ehrenamtlichen in der Pfarrgemeinde, vor allem Organistin Heidi Holler, die zum ersten Mal nach ihrer Krankheitszeit wieder an der Orgel saß. Im nächsten Jahr soll die Orgel saniert werden, dazu gebe es einen Förderbescheid von der Diözese. Auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto seien auch schon knapp 30 000 Euro einbezahlt worden.

Bei der anschließenden Ehrung vor der Kirche bedankte sich Martin Geier bei den drei Schöfwegerl Engerln Regina und Franziska Schönberger und Julia Komorek mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk. Sein Dank galt auch Gemeinderätin Nadine Aulinger, die sich um die Engerl kümmerte. Zum 60-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte er Erika und Else Eisner und zum 50-jährigen Jubiläum Josef Altmann. Zum 30-jährigen Betriebsjubiläum gratulierte Geier Josef Seitz und Max Schmid. Julia Baumann erhielt eine Urkunde für Ihre berufliche Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin bei der IHK. Für 35 Jahre Handwerksmeister wurden Alois Weidl und Xaver Friedl von der Handwerkskammer mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt, wozu Martin Geier ebenfalls seine Glückwünsche aussprach.

„Um unsere Gemeinde in eine gute Zukunft zu lenken, lade ich euch schon jetzt ein mit mir einen „Schöfweger Weg“ zu suchen und zu schmieden, wir müssen ja nicht berühmt werden es soll einfach nur gelingen unsere Gemeinde auch in weiter Zukunft lebenswert zu gestalten“, entließ der Bürgermeister die Anwesenden in die Silvesternacht.