Artikel Schöfweg

Zusammenarbeit von Feuerwehren und Rettungsdiensten

Drei Feuerwehren und zwei Rettungsdienste erproben das perfekte Zusammenspiel in einer großen Gemeinschaftsübung. Es galt, fünf Personen aus einem Fahrzeug zu bergen, einen vermissten Radfahrer zu finden und die unter Schock stehenden Unfallzeugen zu versorgen.

Es sollte ein schöner Wandertag in den Wäldern rund um Schöfweg werden. Doch was die drei Wanderer fanden, schockte sie tief. Am Waldrand, neben einer kleinen Straße lagen drei völlig demolierte Autowracks mit insgesamt fünf verletzten Personen.

Was man in Wirklichkeit keinem wünscht, war eine groß angelegte Gemeinschaftsübung zur Technischen Hilfeleistung der Freiwilligen Feuerwehr Schöfweg. Neben der Schöfweger Wehr waren auch die Feuerwehren aus Hunding und Thurmansbang sowie sieben Einheiten der Rettungsdienste des BRK und IMS, zwei Notärzte sowie Kreisbrandmeister Josef Füller im Einsatz.

Neben der Rettung der Personen aus den Autos galt es einen zunächst vermissten und verletzten Radfahrer zu finden sowie die unter Schock stehenden Unfallzeugen zu versorgen. Die Unfallopfer wurden zunächst in den Fahrzeugen von den Rettungsdiensten erstversorgt und dann durch die Feuerwehren mittels Rettungsspreizer und Rettungsschere aus den Autowracks befreit und dem Rettungsdienst übergeben. In der Zwischenzeit hatte der Suchtrupp auch den verletzten Radfahrer gefunden.

Interessiert beobachtet wurde die Übung auch von den beiden Bürgermeistern Martin Geier, Schöfweg und Martin Behringer, Thurmansbang.

Nachdem alle gerettet und die Übung beendet war, trafen sich alle Beteiligten zu einer kurzen Besprechung im Feuerwehrhaus Schöfweg.

Kommandant Markus Weiß, sowie Kreisbrandmeister Josef Füller und Bürgermeister Martin Geier lobten den Verlauf der Übung und Arbeit der Feuerwehren und des Rettungsdienstes. Sie betonten, wie wichtig die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst sei und es darum wichtig ist diese durch solche Übungen zu fördern.