Gemeinde Schöfweg
2012 wird ein Jahr der Konsolidierung
Sylvesteransprache des Bürgermeisters
"Im Jahr 2012 laufen ausstehende Fördermittel ein und bestehende Kreditverträge aus. So ist eine finanzielle Verschnaufpause angesagt", informiert Bürgermeister Martin Geier in Rahmen seiner Sylvesteransprache. Er blickte zurück auf ein Jahr, in dem zahlreiche Vorhaben abgeschlossen und neue, vorausschauende Projekte in die Wege geleitet wurden.
Die Gemeinde Schöfweg ist mit den Kleinkläranlagen nun zu 100% an eine Kanalisation angeschlossen. Mit dieser Maßnahme ergab sich die Sanierung der Herzog-Wilhelm-Straße. Bürgermeister Martin Geier bedankte sich bei den betroffenen Grundstückseigentümern und Haushalten herzlich für den überwiegend reibungslosen Ablauf.
Als erfreulich bezeichnete Martin Geier auch die Entwicklung des Gewerbegebietes. Finanziert durch die Vermietung von Dachflächen für PV-Anlagen konnte eine großzügige Bauhofhalle errichtet werden.
Im Jahr 2012 soll der Sonnenwalderlebnispfad umgesetzt werden. Die Planungen für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Allhartsmais haben schon begonnen und werden im Jahresverlauf fortgesetzt. "Die Eingemeindung der Gebiete am Brotjacklriegel und das Thema "Nutzung der Windenergie" werden neben vielen anderen Themen das neue Jahr sicher spannend und interessant machen", so Martin Geier.
Im Rahmen seiner Sylvesteransprache dankte der Bürgermeister dem Gemeinderat für die zwar manchmal kontroverse aber schlussendlich doch harmonische Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde. Sein Dank galt auch den Mitarbeitern der Verwaltung in Schöfweg und Schönberg. Besonders für ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche dankte er den örtlichen Vereinen. Sein Dankeschön ging an die Feuerwehren und das Rote Kreuz für ihren nicht immer einfachen ehrenamtlichen Einsatz und an die örtlichen Betriebe, die mit ihrer Kraft für Ausbildungs- und Arbeitsplätze sorgen.
Bürgermeister Martin Geier begrüßte die Ehrengäste: Anton Eder, Maria Nirschl, Erna Paternoster, Maria Penn und Heinrich Wagner wurden vor kurzem mit der neu geschaffenen Goldenen Ehrenamtskarte für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz geehrt. Martin Geier gratulierte hierzug und schloss sich dem Dank für ihr Engagement an.
Auch für sportliche Erfolge gab es Glückwünsche und Gratulationen: So wurden die Eisschützen des SV Schöfweg in der Altersklasse U16 niederbayerischer Vizemeister. Christoph Friedl setzte seine erfolgreiche Karriere in den leider noch unbekannten Sportarten Berglauf und Skimarathon fort. So belegte er bei den Deutschen Berlaufmeisterschaften in Oberstorf als einziger niederbayerischer Starter einen sehr guten Platz im ersten Drittel. Und die Fußballer der SV Schöfweg sind als Herbstmeister auf dem besten Weg, ihr Saisonziel zu erreichen.
Hochleistung auf einem anderen Gebiet vollbrachte Maria Wöste aus Langfurth. An der Grunschule Innernzell-Schöfweg legte sie das bayernweit beste Staatsexamen als Lehrerin ab.
Martin Geier: "Sicherlich gibt es noch viele Mitbürger, die man würdigen könnte, zum Beispiel Menschen, die ihre bettlägerigen oder hilfsbedürftigen Angehörigen pflegen. Diesen stillen Helden des Lebens gilt meinen besonderer Dank."
Ein gutes neues Jahr
An den Bürgermeister mit dem E-Mail-Problem
Dass das Internet nicht anonym sein muss und Menschen nicht nur entfremden, sondern auch zusammenführen kann, erlebte Schöfwegs Bürgermeister Martin Geier am eigenen Leib. In der Vergangenheit kamen an ihn adressierte Mails immer wieder nicht an. Der Grund war bald gefunden: Die Mails gingen an einen Namensvetter aus dem Raum Stuttgart, der neben "martin.geier" auch "martin-geier" sowie "martingeier" als Mailadresse verwendete. Für das Schöfweger Gemeindeoberhaupt blieb nur "m.geier". Durch Eingabefehler gingen die Mails immer wieder an den falschen Martin Geier. Der Schöfweger Martin Geier war mittlerweile selbst an der Regierung in Landshut als "Bürgermeister mit dem E-Mail-Problem" bekannt. Sein Namensvetter nahm daraufhin Kontakt mit dem Bürgermeister auf, um das Problem aufzuklären. Neugierig geworden änderte er seine Urlaubspläne - eigentlich sollte es ans Meer gehen - und fuhr in den Bayerischen Wald. Bürgermeister Geier erzählt: "Ich war sehr überrascht da ich von seinem Besuch keine Ahnung hatte. Nun, in dieser Woche schellte es vor meiner Tür, und wer stand da, mein Namensvetter mit seiner Frau. Zufällig war ich mit meiner Frau zuhause. Bei einem Kaffee tauschten wir uns aus." Die Chemie stimmte und die beiden Martin Geiers verabredeten, bei einem erneuten Treffen etwas mehr Zeit miteinander zu verbringen.
Politischer Abend der Freien Wähler
"Wir wollen die Probleme und Anliegen der Betriebe erfahren und diese an die entsprechenden Stellen weiterleiten", erklärt der Vorsitzende der Freien Wähler Schöfweg, Bürgermeister Martin Geier das Ziel der Exkursion zu Schöfweger Betrieben.
Erstes Ziel war das Autohaus Weidl & Weber in Allhartsmais. Seniorchef Alois Weidl blickt zuversichtlich in die Zukunft. Mit Christian Weidl und Andrea Weber steht die nächste Generation bereits in den Startlöchern, das Familienunternehmen weiterzuführen. Alois Weidl freute sich darüber, dass die Gemeinde bei der Auftragsvergabe die örtlichen Unternehmen berücksichtigt: "Wir sind ja auch Steuerzahler. Wenn die Kommune schaut, dass vor Ort gekauft wird, stabilisiert dies die örtlichen Unternehmen." Derzeit machen fünf Auszubildende in der werkstatt und in der Lackiererei ihre Lehre. Weidl befürchtet aber, dass es in Zukunft immer schwerer wird, hier gute Leute zu finden. Dabei sucht die Firma Weidl&Weber hauptsächlich in der Region. Kritisch ist auch die Internet-Anbindung. Nachdem ein leistungsfähiger DSL-Zugang nicht geschalten werden konnte, kümmerte sich das Unternehmen selbst um einen Internet-Zugang per Funk. Mahnende Worte fand der Firmeninhaber auch bezüglich der Schneeräumung auf der nahen Bundesstraße 533. Durch Einsparmaßnahmen beim Landkreis wird hier nicht mehr im erforderlichen Umfang geräumt und gestreut. Bedingt durch die Höhenlage schneit es hier schon stark, während es in weiten Teilen der Landkreises noch regnet. Martin Geier schloss sich dieser Kritik an und forderte die Kreisräte auf, den Posten der Straßeninstandhaltung zu erweitern.
Weiter ging es zur Firma Automobile Schmid und Holler Fliesen- und Natursteinverlegung. Die Firmeninhaber Franz Schmid und Jürgen Holler begrüßten die Gruppe der Freien Wähler und gaben einen Einblick in ihre geschäftliche Tätigkeit. Besonders wichtig war für sie der Ausbau der Anbindung an die Autobahn. Sie bestätigten beide die Wichtigkeit der Lage ihres Geschäftes unmittelbar an der B533. Franz Schmid lobte den guten Kontakt zu den Nachbarbetrieben und zur Gemeinde. "Wenn etwas nicht stimmt, dann kann man immer darüber reden." Martin Geier lobte das Engagement der beiden Unternehmer. So habe Jürgen Holler seit seiner Gründung im Jahr 2005 sieben Arbeitsplätze geschaffen, darunter ein Auszubildender.
Die Anliegen der Wirtschaft in die Politik zu tragen, war das Ziel der Veranstaltung. Gelegenheit dazu war unmittelbar danach. Landtagsabgeordneter Alexander Muthmann traf sich im Anschluss an die Betriebsbesichtigung mit der Gruppe, um die Punkte zu diskutieren.
Ein weiterer wichtiger Gesprächspunkt war eine mögliche Nutzung der windenergie in Schöfweg durch ein Bürgerwindkraftwerk. Als Experten hierzu begrüßte Vorsitzender Martin Geier Willi Braun von der Windpower GmbH in Regensburg. Ein weiterer wichtiger Gesprächspunkt war eine mögliche Nutzung der windenergie in Schöfweg durch ein Bürgerwindkraftwerk. Als Experten hierzu begrüßte Vorsitzender Martin Geier Willi Braun von der Windpower GmbH in Regensburg. Braun schlug vor, dass besonders die Bürger an der Wertschöpfung durch Windenergie beteiligt werden könnten, etwa in der Form einer Beteiligung an einer GmbH&Co KG. Er schätzte den Ertrag auf 6 bis 7 Prozent. MdL Alexander Muthmann kritisierte, dass es keine konzeptionellen Überlegungen von Bund oder Land gäbe, wie die Lücke, entstanden durch den Atomausstieg, geschlossen werden könne und empfahl den Gemeinden, die Dinge konstruktiv selbst in die Hand zu nehmen. Ein Weg, die Windenergieanlagen zu finanzieren und den Gewinn in der Region zu halten sieht Muthmann in ener Bürgergenossenschaft: "Die Akzeptanz der Bürger erhöht sich, wenn sich die Bürger beteiligen und sagen können: Das dreht sich für mich mit!"
Mystische Schöfweger Adventsmarkteröffnung im Nebel
Immer der Nase nach, dem Glühweinduft nachspürend, war die beste Möglichkeit, auf den Schöfweger Adventsmarkt zu gelangen. Der Weg dorthin war nämlich im dichten Nebel kaum zu sehen. Statt in schnee-weiß präsentierte sich der Festplatz in einem Wattepaket., aus dem schließlich mit Einbruch der Dunkelheit die Lichtergirlanden geheimnisvoll in den Bäumen und Verkaufsständen leuchteten.
Vor kulinarischen Genüssen kam für die meisten Adventsbummler ein akustisches Erlebnis an erster Stelle und sie suchten sich einen Platz in der kürzlich neu renovierten Kirche zum Adventskonzert. Das Programm für eine besinnliche Stunde hatte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Maria Christina Schönberger sehr passend zusammengestellt. Neben den Sängern und Musikern aus der näheren Umgebung wie u. a. der Kirchenchor Schöfweg, die Blaskapelle aus Innernzell, die Alphornbläser aus Zell, Alexander Hackl am Akkordeon sowie das Duo Ingrid und Hermann und die zwei Jüngsten Amelie und Anna an den Blockflöten, bewies auch die Organisatorin selbst stimmlich und mit Klarinette ihr Können, abwechselnd begleitet von Franz Xaver Oswald und Franziska Arbinger. Ein nachdenklicher Text, vorgetragen von Reinhard Schiller, erinnerte an Zeiten, als viele Menschen im Bayerwald arm waren und daran, dass die wahren Werte wie Zusammenhalt und Liebe viel wichtiger als Geld sind.
Draußen wartete der Nikolaus mit einem großen Schlitten voller bunter Päckchen darauf, diese zu verteilen. Gespannt lauschten kleine und große Gäste, ob ihre Losnummer aufgerufen wurde. Wer kein Glück hatte, fand bestimmt bei schönen Weihnachtskrippen, Kerzen, Schnitzarbeiten oder Gestricktem ein passendes Geschenk. Bürgermeister Martin Geier konnte sich beim vierten Schöfweger Adventsmarkt über einen vollen Platz freuen.
Später lichtete sich die zähe Nebelsuppe über Schöfweg und ein sternklarer Himmel überspannte das Geschehen zum 1. Advent.
Sylvia Deuse –smd
Neu-Langfurtherin freut sich über eine besondere „Geburt“
Einen „Geburtstag“ der ganz anderen Art konnte Sylvia Deuse feiern. Bürgermeister Martin Geier gratulierte zum jüngsten „Kind“, nämlich zum neuesten Buch, das soeben druckfrisch auf den Markt gekommen ist. „Lust auf Indien – Indien für Anfänger“ ist eines der Reiseabenteuerbücher der Neu-Langfurtherin. Ihr liebstes Hobby ist seit gut 30 Jahren das Reisen auf eigene Faust in nahe und ferne Länder und damit begann auch das Schreiben über das Erlebte. Außer mit Worten zu „malen“ nimmt sie gerne auch den Pinsel, um Eindrücke festzuhalten. Ein solches Gemälde hat es auf die Titelseite für ihr Thailand- und Laos-Buch geschafft.
„Seit ich in Langfurth, unterhalb des Brotjacklriegels wohne, bin ich das ganze Jahr in Urlaub.“, erklärt sie strahlend. „Als ich mein zukünftiges Domizil erstmals betrat, habe ich mich sofort in den inspirierenden Schreibplatz mit Blick ins Tal nach Hunding verliebt. Vor der Haustür kann ich ohne lange Anfahrten sofort loswandern.“, waren ihre Motive hierher zu ziehen. Sie sei überhaupt kein Stadtmensch und sehr glücklich, im (Teil-)Ruhestand nun aus dem Münchner Dunstkreis vor zwei Jahren hierher inmitten von Ruhe und Natur gezogen zu sein, beteuert sie. Ein echter Ruhestand ist es noch nicht geworden, denn sie hat für die Gemeinde das Ehrenamt übernommen, über lokale Geschehnisse zu berichten, u. a.. auch als freie Mitarbeiterin bei der Passauer Neuen Presse. Was naheliegt, denn das Schreiben macht ihr Spaß, wie man an ihren inzwischen sechs Büchern erkennen kann.
Sie radelt gerne die wunderschönen Bayerwaldberge und -hügel ab und kann auf diese Weise schon für ihren nächsten Jakobs-Pilgerweg mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela trainieren. Im Frühjahr wird sie dafür mit ihrem Mann Hans von ihrem Winterquartier in Südspanien starten und gen Norden strampeln. Weitere Infos finden Sie auf Sylvia Deuses Webseite www.maripossa-mental.de
Energievisionen und Erfolgsrückblicke
Statt zum Sonntagsfrühschoppen zu gehen, entschieden sich zahlreiche Bewohner des Gemeindegebiets Schöfweg für die Bürgerversammlung und erwarteten gespannt Rück- und Ausblicke bezüglich des Gemeindegeschehens.
Wie in ganz Deutschland beschäftigte das Thema Energieversorgung und Ausstieg aus der Atomenergie auch die Kommune, für die Bürgermeister Martin Geier verantwortlich ist. Bayern produziert derzeit 57 % des Strombedarfs aus Atomenergie, auf die bis zum Jahr 2021 schrittweise ganz verzichtet werden soll. Geplant ist zudem, bis dahin regenerative Energieformen auf 50 % des gesamten Stromverbrauchs in Bayern zu erhöhen. Der Rest wird mit konservativen Methoden erzeugt werden. Als Alternativen stehen Wasser-, Sonnen- und Windkraft zur Debatte. Erfreulich war es deshalb, dass der Solarpark im Gewerbegebiet sehr schnell in Betrieb ging und zusammen mit den Photo-Voltaik-Anlagen auf dem Gemeindehaus, der Schule und der neuen Bauhofhalle bereits mit 800 Kilowatt pro Stunde Nennleistung Strom erzeugen kann. Wie berichtet, erhielt die Gemeinde die Bauhofhalle als Gegenleistung für die zur Verfügung gestellte Dachfläche an die Solarbaufirma Zollfrank. Ein Deal, der der Gemeinde Zinsen spart und langfristig Rendite bringt.
Vor dem Weg zur Windkraftnutzung besteht noch Einigungsbedarf über die gewünschte Eingemeindung des ausmärkischen Gebietes am Brotjacklriegel zusammen mit den Beteiligten wie u. a. den angrenzenden Gemeinden Zenting und Grattersdorf, dem Landratsamt, den Bayerischen Staatsforsten, dem Bayerischen Rundfunk und dem Vermessungsamt. Danach ist eine Aufstellung von Windkrafträdern im Gebiet Kleiner Aschenstein und Geisselstein angedacht. Voraussetzungen dafür sind zum einen die Einwilligung der betreffenden privaten Grundstückseigentümer sowie die Schaffung einer Infrastruktur. Zwar sind Zufahrtswege kein Problem, aber Stromleitungen und vorgeschriebene Abstände zu Wohngebieten wegen der Streusiedlungsstruktur des Bayerwaldes dagegen schon. Natürlich muss die Rentabilität erst noch durch Messung der Windstärken geprüft werden.
Fortschrittlich präsentierte sich die Gemeinde auch beim Thema Abwasserbeseitigung. Für das gesamte Gemeindegebiet konnte im September ein Kanalanschluss gemeldet werden. (Wir berichteten). Gleichzeitig wurde mit dem letzten Abschnitt die Herzog-Wilhelm-Straße saniert und zudem etliche Straßen-Ausbesserungsarbeiten durchgeführt.
Straßenbau gehört auch zu den Zukunftsthemen. So soll zwischen Allhartsmais und Kirchdorf eine Verbindungsstraße ausgebaut werden, da der Straßenbelag sehr schlecht ist und eine sog. Elefantenhaut hat. Dafür ist ein Etat von etwa einer Million Euro für das übernächste Jahr eingeplant. Der Aufschub ist nötig, weil noch etliche der bisher beantragten Zuschüsse ausstehen und erst im nächsten Jahr die Gemeindefinanzen entlasten können. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt in diesem Jahr bei moderaten ca. 1.200 Euro, der Schuldenstand der Gemeinde per 1.1.2011 bei 1,7 Millionen. Eine Zweitwohnsitzsteuer, wie sie in Zenting schon erhoben wird, soll ab 2012 zusätzliche Einnahmen bringen. Haupteinnahmequelle ist die Schlüsselzuweisung aus dem Kommunalen Finanzausgleich sowie die Einkommenssteuer, ihr gegenüber steht als größter Ausgabenbatzen die Kreisumlage.
Die Gemeinde, die auf Tourismus setzt, musste mit Bedauern rückläufige Gästezahlen verbuchen (Stand 1. Halbjahr 2011), weshalb man sich einiges einfallen hat lassen, um mehr Gäste anzulocken. Der Internetauftritt der Region Sonnenwald und des Fremdenverkehrsvereins Grafenau wurde neu und attraktiv gestaltet und ein Infoterminal am Baumei in Neuschönau eingerichtet. Mit der Fertigstellung der Trinkwasserversorgung und der Kanalanschlüsse in Steinberg erwartet man sich noch in diesem Jahr, mit dem Prädikat „Erholungsort Schöfweg“ werben zu dürfen. Nächstes Jahr soll ein Sonnenwalderlebnispfad am Brotjacklriegel mit einem Finanzvolumen von 150.000 € eingerichtet werden. Hier erhofft sich der Bürgermeister, dass der Hausberg Brotjacklriegel für Urlaubsgäste sowie für Einheimische lehrreicher und attraktiver wird, zumal er außerdem weitestgehend barrierefrei werden soll.
Mit solchen Visionen kann man gelassen ins neue Jahr blicken.
Sylvia Deuse -smd-
840 Stunden für einen Raum, der Platz für jeden bietet
"Unsere Kirche hat Mauern, die schützen und sammeln. Unsere Kirche hat ein Fundament, unseren Glauben. Unsere Kirche hat eine Tür, die uns einlädt und einen weiten Raum, der Platz für jeden bietet", so Pfarrer Josef Huber in seiner Ansprache. Dieser Raum war in die Jahre gekommen und wurde in den letzten Monaten behutsam saniert. Die Inneneinrichtung wurde gereinigt, der Putz ausgebessert und das gesamte Kirchenschiff gestrichen. Schließlich sorgt eine neue Heizung im nahenden Winter für angenehme Temperaturen.
Mit einem großen Festgottesdienst dankten die Schöfweger am Erntedank-Sonntag nicht nur für die Erträge aus Feld und Garten, sondern feierten auch den erfolgreichen Abschluss der Kirchenrenovierung. Die Predigt hielt Monsignore Professor Otto Schwankl, ein Theologe der Universität Passau, der aus Schöfweg stammt.
Pfarrer Huber dankte allen Beteiligten, der Diözese Passau die 2/3 der Kosten trägt und besonders den Helfern der Pfarrei, die über 840 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisteten. Auch konnten 25.000 Euro an Spendengeldern eingenommen werden. Trotz des Abschlusses der Arbeiten ist Pfarrer Huber über weitere Spenden dankbar.
Bürgermeister Martin Geier dankte in seiner Begrüßung den beiden Geistlichen, aber auch dem Mesner der Schöfweger Kirche Herrn Michael Kreilinger, der sich um die gesamte Renovierung kümmerte.
Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde bei strahlenden Wetter vor der Kirche weiter gefeiert.




















